Nach Jesu Geburt begegnet Simeon im Tempel dem Kind und seinen Eltern. Er hat auf Gottes Trost für Israel gewartet. Jetzt nimmt er Jesus in seine Arme.
(Lk 2,28-30)Er hält ein kleines Kind und erkennt darin Gottes Heil. Noch ist vieles von Jesu Weg nicht geschehen. Simeon sieht keinen abgeschlossenen Lebenslauf und kein sichtbares Königreich. Doch er vertraut Gottes Zusage und freut sich über den, den Gott gesandt hat.
Die Szene gehört zum Weihnachtsgeschehen und öffnet den Blick über die Geburt hinaus. Dieses Kind wird die Rettung bringen, auf die Simeon wartet. Seine Hoffnung bekommt ein Gesicht.
Auch unser Warten endet nicht überall mit den Feiertagen. Manche Fragen bleiben offen, manche Last geht mit ins nächste Jahr. Simeons Freude muss das nicht verdecken. Sie weist auf einen Grund, der weiter trägt: Christus ist gekommen. Auf ihn dürfen wir hoffen, auch während noch vieles unvollendet ist.































