Das Netz liegt noch im Boot. Die Arbeit ist vertraut: auswerfen, einholen, flicken und wieder hinausfahren. Dann kommt Jesus am Ufer vorbei und ruft Simon und Andreas.
(Mk 1,17-18)Markus erzählt knapp. Die beiden lassen ihre Netze zurück und folgen ihm. Sie kennen zu diesem Zeitpunkt noch nicht den ganzen Weg, der vor ihnen liegt.
Nachfolge beginnt hier mit einer Begegnung und einem Ruf. Jesus holt Menschen aus ihrem bisherigen Alltag in seine Nähe. Sie werden bei ihm lernen und auch ihre eigenen Grenzen kennenlernen.
Die späteren Berichte zeigen keine makellosen Helden. Petrus wird Jesus sogar verleugnen. Der Retter bleibt Jesus selbst: Er gibt sein Leben für Menschen, die ihn brauchen.
Darum muss Vertrauen nicht warten, bis wir uns den ganzen weiteren Weg zutrauen. Wir dürfen uns an Christus halten und von ihm lernen. Dazu gehören wirkliche Schritte und Veränderungen. Sie sind Antwort auf seinen Ruf, während die Erlösung auf seiner Hingabe beruht.
Am Ufer bleibt das Netz im Boot. Der nächste Schritt führt zu einer Person.

































