Manchmal steht der Name eines Kindes schon lange vor seiner Geburt fest. Er wird auf eine Karte geschrieben, beim Abendessen ausprobiert und zum ersten Mal leise ausgesprochen. Noch kennt niemand die Stimme dieses Kindes. Sein Name gehört trotzdem bereits zur Familie.
Auch Josef hört den Namen des Kindes, bevor es geboren wird. In seinem Traum wird ihm zugleich gesagt, was Jesu Kommen bedeutet.
(Mt 1,21)Die Geburt und die Rettung von Sünden gehören hier von Anfang an zusammen. Weihnachten erzählt vom Kommen dessen, der unsere Schuld wirklich tragen wird. Der Weg zur Krippe ist der Beginn eines Lebens, das bis zum Kreuz führt.
Das ist eine Hoffnung, die auch nach den Festtagen gebraucht wird. Wo eine Entschuldigung aussteht. Wo wir etwas gesagt haben, das sich nicht zurückholen lässt. Wo wir unser eigenes Versagen lieber ausblenden würden.
Jesus kommt als Retter. Wir müssen unsere Schuld vor ihm nicht zu etwas Harmloserem erklären, um Hilfe erwarten zu dürfen. Seine Vergebung gründet in seiner Hingabe für uns.
Der Name des Kindes trägt deshalb eine Nachricht, die über diese eine Nacht hinausreicht: Gott hat die Rettung nicht uns überlassen. Er hat seinen Sohn gesandt.

































