Schenken kann Freude machen. Am schönsten sind die, die um der Freude Willen gegeben werden. So sind wir bei Feldarbeit der Meinung, dass auch Gott uns um der Freude und des Lebens Willen beschenkt.
(Tit 3,4-5)Paulus beschreibt hier Gottes rettende Freundlichkeit. Ihre Grundlage ist seine Barmherzigkeit. Unsere guten Taten sind nicht der Kaufpreis dafür.
Zu Weihnachten erinnern wir uns daran, wie diese Zuwendung in Jesus Christus sichtbar geworden ist. Das Kind in der Krippe wird seinen Weg bis zur Hingabe am Kreuz gehen. Gott selbst schafft die Versöhnung, die wir uns nicht erarbeiten können.
Das macht unsere kleinen Geschenke keineswegs überflüssig. Sie können Freude bereiten, Aufmerksamkeit zeigen und einem anderen den Alltag erleichtern.
So darf ein Geschenk ein Geschenk bleiben. Und vor Christus dürfen auch wir Empfangende sein: mit leeren Händen, ohne ausreichendes Guthaben an guten Werken, angewiesen auf seine Gnade.

































