Zur Zeit der Ernte wird sichtbar, was aus dem gesäten Samen gewachsen ist.
Aus kleinen Samen wurden Ähren, Früchte und volle Körbe. Es wird geerntet, geteilt, gegessen und vilenorts Erntedank gefeiert. So dienen uns Speise und Trank zur Freude am Leben. (Psalm 104,14-15)
Jesus spricht selbst von Saat und Ernte, wenn er vom Reich Gottes und von Menschen spricht. (Markus 4,26-29) (Matthäus 9,37-38) Für Feldarbeit sind die uns bekannten Bilder des alltäglichen Lebens deshalb mehr als Vergleiche.
Ein Same, der aufgeht.
Eine Pflanze, die wächst.
Frucht, die reift.
Eine Ernte, die eingebracht wird.
All das kann uns daran erinnern, was auch im Menschen geschehen kann, wenn Christus zum Mittelpunkt wird. (Johannes 15,4-5)
Vielleicht ist manches, was wir heute sagen, tun oder weitergeben, nicht mehr als ein kleiner Same. Vielleicht sehen wir überhaupt nicht, ob daraus einmal etwas wächst. (1. Korinther 3,6-7)
Doch Gott sieht weiter als wir.
Und vielleicht wird es einmal ein Erntedankfest geben, bei dem wir nicht nur für volle Körbe danken, sondern füreinander. (Johannes 4,35-36) (1. Thessalonicher 2,19-20)
Für Menschen, die da sind.
Für Saat, die aufgegangen ist.
Für Leben, das bleiben darf.
Bis dahin dürfen wir säen und Gott das Wachsen überlassen. (1. Korinther 3,6-7)




























